28.03.2018 - 23. März 2018

Nachdem ich Dorothea zum ersten Beratungsgespräch in der Schwangerschaft meines 4.Sohnes Paul kennenlernen durfte, hat die Chemie von Anfang an gepasst.
Ich durfte nun die 2. Hausgeburt mit ihr erleben und Dank der vielen Gebete ein wunderschönes, kleines Mädchen zur Welt bringen. Wobei sie sich doch eher selbst auf die Welt gekämpft hat. In dieser Schwangerschaft war alles anders und ich musste lernen geduldig zu sein. Etwas, das mir sehr schwer fiel zumal ich alle Jungs vor dem Termin entbunden habe. Außerdem steckte mir die Geburt meines 4. Kindes noch in den Knochen und dementsprechend hatte ich Respekt vor der kommenden Geburt.
Zwischen Kind Nr. 3 und 4 lagen allerdings 7 Jahre und somit war es doch 2016 wieder wie eine erste Geburt…Sehr kräftezehrend und für mich schmerzhaft.
Mit der Angst, dass es bei meinem 5. Kind wieder so wird und es wieder so groß ist, ging ich also in diese Schwangerschaft. Unsere kleine Anneli war von Anfang an eine kleine Überraschung, denn geplant hat sie nur unser lieber Papa im Himmel.
Ich hatte sehr schwer in den letzten Wochen der Schwangerschaft zu tragen und ich sehnte ein Ende herbei. Vor allem weil ich hoffte, dass ein kleineres Kind leichter zu entbinden sei.
Aber Anneli machte uns einen Strich durch die Rechnung und wartete noch bis zum 6. Tag über dem Termin um zu uns zu kommen. Dann aber mit solch einer Kraft, wie ich sie noch nie von einem meiner Kinder erfahren durfte. Ich wünschte mir so sehr alles planen zu können und den richtigen Zeitpunkt wählen zu können, um von meiner allerersten traumatischen Geburtserfahrung geheilt zu werden.
Es sollte unbedingt eine Wannengeburt werden. Zu Hause, wenn alle Kinder in der Schule waren und vormittags.
Bei uns ging seit Tagen alles drüber und drunter. Der Jüngste war das erste mal seit 1,5 Jahren krank und auch mein Mittlerer, mein Mann und ich hatten eine starke Erkältung mit Fieber. Der kleine war an diesem Tag besonders anstrengend und schlief erst gegen 21 Uhr unter Tränen ein.
Mein Mann und ich redeten noch kurz und dann schlief ich neben ihm tief und fest für 1 h bis Paul uns mit Schreien wieder weckte. Ich ging zu ihm rüber, um ihn zu beruhigen, als ich wieder einmal heftig husten musste und es platschte und ich Flüssigkeit verlor. Sofort drehten sich meine Gedanken…Ein Blasensprung! Die Angst kroch in mir hoch. Ich rannte auf Toilette und sah nach. Eine trübe Flüssigkeit mit etwas Blut. Jetzt geht es los! Ausgerechnet heute. Hatte Gott meine Gebete nach einer schnellen und guten Geburt überhört. Ich begann am ganzen Körper zu zittern und holte meinen Mann. Er beruhigte den Kleinen und ich rief Dorothea an. Sie meinte, dass ich ohne Wehen erst einmal ins Bett gehen soll und mich melde, wenn ich Wehen hätte.
An Schlaf war nicht zu denken und so rief ich meine Schwester, die mir zugesagt hatte, dass sie auf die Kinder aufpasst, sollte es in der Nacht losgehen. Sie kam innerhalb einer viertel Stunde. Der Blasensprung war gegen 22:30 und die erste Wehe kam ca 1 h später. Die nächste nach 5 min.
Da alle meine Geburten mindestens 6 h dauerten, wollte ich noch warten, bis wir Dorothea wieder anriefen.
Ich ging auf Toilette ca. gegen 24:00 und dort wurden die Wehen plötzlich sehr stark…Ich wollte in die Wanne, aber nachts gibt es bei uns nur kaltes Wasser. Ich stieg trotzdem hinein, weil ich das Gefühl hatte, dort sicher zu sein und alle Ausscheidungen verlieren zu können, die dem Babykopf weichen müssen auf dem Weg nach draußen. Meine Schwester kam herein und rief entsetzt meinen Mann, er soll sofort Dorothea anrufen, ich hätte gleich Presswehen. Mir war das gar nicht so bewusst. Ich konzentrierte mich auf das Kind und wie es sich ohne mein Zutun kraftvoll durchs Becken schob.
Irgendwann hörte ich Dorothea, die mich mit ihrer ausgeglichenen Art sehr beruhigte. Sie untersuchte mich und ich konzentrierte mich weiter auf mein Baby, dass ich mit Gebeten anfeuerte sich durch mein Becken zu schieben und mir das abzunehmen, was ich in meiner Erschöpfung nicht mehr leisten konnte.
Als ich fast keine Kraft mehr hatte, spürte ich den Drang mich in den Vierfüßlerstand zu begeben, wo dann nach 3 oder 4 Wehen der Kopf geboren war….Dann noch einmal mitpressen und es war geschafft.
Dorothea nahm ein Handtuch und rubbelte mein Neugeborenes ab bis es zu japsen begann und dann schrie. Welch eine Erleichterung!
Alle freuten sich. Es war ein wunderschöner Augenblick. Dorothea wusch mich noch ganz liebevoll und dann kamen die Großen zum Bestaunen ins Bad. Die Hebammenkollegin Anke konnte es leider nicht ganz bis zur Geburt schaffen, aber am Ende fügte sich alles in einen guten Plan für unsere Familie. Geduld zahlt sich aus und ich danke meiner lieben Hebamme Dorothea, dass sie uns nicht nur als Hebamme, sondern auch mit ihren Gebeten begleitet hat. Es war ein wunderschönes und heilsames Geburtserlebnis.

22.03.2018 -

Das Erlebnis meiner 6. Geburt

Eigentlich dachte ich immer, je mehr Kinder eine Frau schon bekommen hat, desto schneller geht die Geburt. Aber ich durfte wieder erleben, dass alles auf der Welt seine festgesetzte Zeit hat und es gut ist, diese Zeitpunkte abzuwarten und nicht ungeduldig zu sein und künstlich nachzuhelfen.
Als ich vor 8 Jahren meine 3.Tochter im Geburtshaus bekam, habe ich angefangen drüber nachzudenken, wie es wohl wäre, 6 Kinder zu haben. Damals dachte ich: “Das schaff ich nie, noch 3 mal schwanger sein, noch 3 mal gebären, noch 3 mal Wochenbett und stillen…“

Unbeschreiblich waren der Jubel und die Freude, die mich erfüllten, als ich am 1.März 2018 meine 6. Tochter Miriam im Arm halten konnte. Aus eigener Kraft habe ich das nicht geschafft. Es war die Sicherheit, dass ich einen Vater im Himmel habe, der sich um alles kümmert, auch um die Sachen, die ich nicht im Blick habe. Und es war der Glaube an den mächtigen Namen von Jesus, der alles Böse, alle Angst, allen Schmerz überwunden hat – auch für mich.

Es war wieder eine Geburt, die von Vorwehen über mehrere Nächte eingeleitet wurde. Doch diesmal habe ich versucht, das alles gedanklich auszublenden und mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Am 28.Februar war plötzlich die Fruchtblase auf, ohne dass ich einen Knall verspürte. Was ich Gott sei Dank nicht wusste und mir meine Hebammen Dorothea und Anke bis zum Ende verschwiegen haben, dass ich nun nur ca. 18 Stunden Zeit hatte, mein Kind zuhause auf die Welt zu bringen. Danach hätten wir in die Klinik fahren müssen. Das klingt ausreichend Zeit, doch wenn man nur etwa alle 15 Minuten eine Wehe hat und der Körper immer wieder eine Wehenpause einlegt, kann das schon bedrängend sein.
Voller Mut und Zuversicht verbrachte ich die Nacht, teilweise im warmen Wasser der Wanne, teilweise beim Treppe auf und ab steigen, teilweise mit Ruhen auf dem Sofa. Gegen früh wurden die Wehen dann intensiver aber nicht häufiger. Meine 3 großen Mädels gingen in die Schule und meine 2 kleinen Mädels zu einer Freundin. Äußerlich hatte man nicht den Eindruck, dass ich bald ein Kind gebären würde, doch innerlich wusste ich, dass jede noch so kleine und kurze Wehe mich ein Stück näher zu meinem Kind bringt.
Bei der sehr wohltuenden Fußmassage von Anke musste ich an Jesus denken, als er seinen Jüngern die Füße wusch. Welch eine wertvolle Aufgabe, mit der eine Hebamme in der heutigen Zeit den Frauen und Familien dient. Am Vormittag ging mein lieber Mann mit mir dann Treppauf und ab, und Dorothea nahm mich bei den heftigeren Wehen in den Arm, wie eine Mutter. Seit meiner 1. Schwangerschaft vor 13 Jahren hatte ich mir immer eine Wannengeburt gewünscht, aber bisher kam es noch nicht dazu. Als ich an diesem Tag gegen Mittag noch einmal in die Wanne stieg, war ich guter Zuversicht mein Kind auch dort zu gebären.
Meine Tochter Sarah kam 12Uhr nach Hause und 12:25Uhr wurde unser 6.Töchterlein Miriam geboren. Es war ein überwältigender Moment, wie sie aus meinem Bauch in das warme Wasser eintauchte und dann auf meinem Bauch anfing zu atmen, einfach unbeschreiblich, überwältigend. Der Papa durchtrennte wieder die Nabelschnur und Tochter Sarah war dabei.
Mein Mann Andreas war begeistert, dass sich die Aufräumarbeiten nach der Geburt diesmal in Grenzen hielten. Es brauchte nur die Wanne ausgespült werden.
Ich hatte oft Berichte von Müttern gelesen, die von einer schmerzfreien Geburt berichteten.
Ich konnte mir das nie vorstellen, dass es möglich ist die Wehen wirklich nur als starke Muskelarbeit zu spüren und auch nach der Geburt so fit zu sein, dass man die ersten Stunden mit seinem Kind auch genießen kann.
Aber nun habe ich es erlebt, dass es wirklich möglich ist, und ich bin Gott für dieses Erlebnis sehr dankbar.

10.02.2017 - Geburtsbericht Frida

Die letzten ca. 6 Wochen vor der Geburt war ich erkältet. Es gab immer mal wieder bessere Tage, an denen ich dachte, jetzt ist es überstanden und dann kam die Erkältung nochmal mit voller Wucht zurück.
Da unsere erste Tochter 4 Wochen früher als gedacht zur Welt kam, waren wir seit Anfang Januar schon etwas angespannt und haben „gewartet“, dass es los geht. Aber Frida hat sich Zeit gelassen bis eine Hausgeburt rein rechtlich und auch für mich kräftemäßig möglich war. An einem Freitag 18 Uhr haben dann die Wehen eingesetzt. Für mich nicht völlig überraschend weil sich zwei Tage vorher der Schleimpfropf gelöst hatte.
Unsere große Tochter (zweieinhalb Jahre) haben wir gefragt ob sie bei Oma schlafen möchte – strahlende Kinderaugen und ein lautes JA! Zwischenzeitlich wurden die Wehen schnell stärker und kamen in knappen Abständen, sodass wir gegen 20:30 Uhr Dorothea angerufen haben. 21 Uhr war sie bei uns. Kurz darauf war auch Anke da – unsere zweite Hebamme.
Bis Frida dann kurz nach 23 Uhr zur Welt kam, haben mich Dorothea, Anke und natürlich mein Mann gut unterstützt. Das zuhause sein, die vertraute Umgebung, keine zusätzlichen, fremden Menschen, war für mich sehr angenehm. Da auch Dorothea und Anke mir viel Freiraum gelassen haben, konnte ich während der Geburt ganz bei mir sein. In entscheidenden Momenten, als mir die Luft ausging oder ich doch Motivation brauchte, waren Dorothea und Anke für mich da. So hat mich Dorothea bspw. sanft darauf hingewiesen welche Position vielleicht gut sein könnte oder mich bei der Atmung unterstützt.
Im Vergleich zu meiner ersten Geburt im Krankenhaus Rodewisch, die ich auch dank meiner damaligen Beleghebamme Emilia in guter Erinnerung habe, war diese Hausgeburt viel besser. Als die Wehen einsetzen, konnte ich „einfach meinen Kopf ausschalten (zumindest beinahe ; )“. Ich musste mich nicht mit Wehen in ein Auto setzen, irgendwohin fahren und warten bis die Fahrt endlich vorüber ist, es gab keine Fragen nach der Chipkarte, ich musste nicht auf einen freien Kreissaal warten, es kamen keine Ärzte, die auch mal gucken wollten bzw. mussten, hätte ich was essen wollen, hätte ich einen vollen Kühlschrank und unsere Vorräte zur Auswahl gehabt…
Auch aus Sicht meines Mannes war diese Geburt um ein Vielfaches besser. Er konnte immer wieder Handgriffe erledigen um mich/die Hebammen zu unterstützen bspw. Handtücher holen, Tee kochen, Kaffee für Kompressen kochen – Kleinigkeiten, die aber weil zuhause – selbstverständlich waren und ihm die Zeit sinnvoll verkürzt haben. Wir sind sehr dankbar, dass uns dieses Erlebnis zuteil wurde und wir unsere zweite Tochter bei uns zuhause in Empfang nehmen durften. Welch ein gesegneter Start ins Leben!
Nach der Geburt haben wir uns noch ausgeruht. Dorothea und Anke haben alle notwendigen Untersuchungen bei Frida und mir durchgeführt und dann sind wir gegen 2 Uhr ins Bett und Dorothea und Anke konnten nach Hause fahren.

03.06.2016 - Endlich

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Lehrtext für den 21.05.2016: „Darum sollt ihr nicht sorgen.“ Matthäus 6,31

Hallo liebe Familie und liebe Freunde!

Wir möchten mit Euch unsere große Dankbarkeit Gott gegenüber teilen.
Zunächst die wichtigsten Daten für die Männer:

Geburt: 21.05. 22:40 Uhr
Gewicht: 3730 g (n. K.)
Länge: 53 cm
Name: TIMON Samuel
Sonstiges: Nach Meinung des Arztes beim Ultraschall hätte er Fußballerwaden, allerdings fehlt wohl trotz Trainings mit den inneren Organen noch etwas Spielpraxis im Team. Außerdem kam er während des Elfmeterschießens beim DFB-Pokal Finalspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund, dass Ende wollte er sich anscheinend nicht entgehen lassen. ;)

Nun noch die etwas ausführlichere Variante für die Frauen und lesebegeisterten Männer:

Über einen Monat waren wir in Aufruhr, da sich unser kleiner Sohn immer wieder drehte, einige Zeit lag er in Querlage und es wurde über einen geplanten Kaiserschnitt debattiert, dann Beckenendlage, zum nächsten Ultraschall jedoch lag er richtig in Schädellage und dann doch wieder Beckenendlage… Bis zuletzt sind wir von einer Beckenendlage ausgegangen, wobei es jedoch unsicher war, ob eine normale Geburt überhaupt möglich wäre… Wir warteten ab und die vielen Aktivitäten in Annes Körper (Ziehen, Schmerzen, sehr aktiven Kindsbewegungen,…) verunsicherten sie (seit Mitte April). Immer wieder hatten wir das Gefühl, dass es doch mal losgehen müsste, weil Aaron auch früher kam. Gleichzeitig die Ungewissheit, wo und wie kann unser Sohn, dass Licht der Welt erblicken!? Wir wünschten uns wieder eine Hausgeburt, wie bei Aaron.
Der Geburtstermin rückte näher… 17.5. nichts passierte… Dann am Samstag früh war Anne nochmal zum CTG-Schreiben im Krankenhaus und eigentlich war auch Ultraschall sowie Planung eines evtl. Kaiserschnittes in der kommenden Woche angedacht, doch die Ärztin meinte noch hat die Lage keine Relevanz und verzichtete auf den Ultraschall. Abends beim Grillen im Garten der Großeltern Lohr (Oma Dorothea ist ja auch die Hebamme) setzten wieder Wehen ein, Anne machte sich zunächst nichts daraus und dachte sie gehen sowieso gleich wieder weg. Doch diesmal blieben sie. Zuhause schrieb Dorothea nochmal CTG und meinte wir sollen schlafen gehen (Muttermund noch komplett zu und Kind war auch noch nicht weit genug unten), es wird noch eine Weile dauern… Aber als sie wieder weg war und Aaron im Bett, wurden die Wehen in kürzester Zeit immer heftiger. Wir riefen sie wieder, legten Aaron ins Nachbarzimmer, wo auch Opa Matthias sich dazu legte. Dorothea kam und die Blase sprang (ca. 22:35 Uhr). Im nächsten Moment das Wunder sie sah den KOPF und dann sagte sie auch schon, der Kopf ist da! Wenig später folgte auch schon der ganze Timon. Wir mussten keine Hau-Ruck-Aktion starten und ins Krankenhaus, kein Notkaiserschnitt, kein … . Aaron und Opa Matthias sind nicht einmal aufgewacht.
Am 21.05.2016 22:40 Uhr ist unser zweiter Sohn TIMON Samuel* in Schädellage im Waldhaus (Zuhause) zur Welt gekommen.
Aarons Freude am nächsen Tag über seinen kleinen Bruder war sehr groß. Er ist sehr stolz und würde am liebsten die ganze Zeit mit ihm kuscheln, ihn streicheln und mit ihm spielen :) Wenn er zum Essen in seinem Stühlchen sitzt, rutscht er an den Rand und meint: „Hier Platz, Timon“.
Unser riesen Wunder Timon war 53 cm lang und wog 3730g.
Frühs musste Anne über die Losung noch sehr schmunzeln. Wie schwer ist es doch, in so einer ungewissen Phase sich keine Sorgen zu machen? Doch Gott wollte uns wieder eine Lektion lehren! Dazu passt der Losungsspruch für den 21.5.2016: „Gott der HERR ist Sonne und Schild.“ Psalm 84,12

Wir wünschen Euch Gottes Segen!
Abraços von Timon, Aaron, Anne und Adrian Lohr

*Namensbedeutung:
Timon: „der Gott ehrt“
Samuel: „von Gott erbeten“

03.05.2015 - Geburtsbericht Familie A. November 2014

Es war etwa viertel 3 in der Frühe als ich den Schleimpfropf verlor und meinem Mann sagte, dass es bald losgehen würde. Allerdings hatte ich nicht mit derselben Nacht gerechnet, sondern eher mit den nächsten Tagen. Ich ging wieder zu Bett. Dreiviertel 3 knallte es in meinem Bauch so richtig und ich sprang auf, um zu sehen, ob das ein Blasensprung war. Tatsächlich verlor ich etwas Flüssigkeit. Etwa eine viertel Stunde später begannen auch schon starke Wehen. Ich ging in die Küche um mich dort gut abzustützen und zu notieren, in welchem Abstand die Wehen kamen. Sie kamen schon alle 3 Minuten. Mein Mann rief dann Dorothea an und gab mir das Telefon. Dorothea beschloss, dass wir uns im Krankenhaus treffen würden, da die Wehen schon sehr oft und stark kamen. Der Abstand zwischen den Wehen wurde so unglaublich kurz, dass ich es kaum schaffte mich anzuziehen. Außerdem musste ich bei jeder Wehe in die Knie gehen. Mein Mann zog mir eine dicke Jacke drüber, da ich starken Schüttelfrost hatte. Er rief Dorothea an um Bescheid zu sagen, dass wir jetzt losfuhren, währenddessen ich mich ins Auto setzte. Allerdings waren die Wehen im Sitzen bedeutend schwerer zu ertragen als im Knien. Dorothea sagte am Telefon, dass ich mich auch während der Autofahrt hinknien könne, aber auf Grund der Aufregung fuhr mein Mann so schnell, dass ich lieber angeschnallt bleiben wollte. Am Krankenhaus angekommen, kam ich fast nicht durch die rotierende Eingangstür, da ich bei den Wehen nicht laufen konnte. Oben am Kreißsaal angekommen, klingelte mein Mann und Dorothea nahm uns mit einem Lächeln in Empfang. Mein Mann ging wieder nach unten um mich anzumelden, da war es schon kurz vor um 5. Ich konnte mir einen Kreißsaal aussuchen, auch wenn es mir in dieser Situation egal war. Ich kniete mich auf das Bett und Dorothea befestigte das CTG. Ich lag zur Untersuchung kurzzeitig auf dem Rücken, was kaum auszuhalten war. Also kniete ich mich wieder. Meine Hände wurden ganz taub und mir viel es schwer richtig zu atmen. Zuhause hatte ich wohl nur einen oberen Blasensprung, denn schließlich sprang die Fruchtblase richtig und die Wehen wurden noch etwas intensiver. Dann ging alles sehr schnell, obwohl ich immer nur sehr kurze Wehen hatte. Dorothea rief die Bereitschaftsärztin an, die bei der Geburt dabei sein sollte. Um 06:35 Uhr wurde unser Kind geboren und ich danke Gott dafür, dass er mir bei meinem ersten Kind so eine schnelle komplikationslose Geburt geschenkt hat! Als mein Kind geboren war hatte ich keinerlei Schmerzen mehr und fühlte mich unglaublich gut, wie schon seit 9 Monaten nicht mehr! Endlich lag mein Kind auf mir und ich konnte es sehen und fühlen. Langsam wurde es draußen hell und einer der schönsten Tage meines Lebens hatte gerade begonnen.

28.05.2014 - Geburtsbericht – Dorotheas 2. Enkelchen startet in diese Welt

Geburtsbericht von Familie Adrian, Anne und Aaron Lohr

Unser Sohn Aaron erblickte am Sonntag, den 23.03.2014 gegen 17 Uhr in unserer Wohnung das Licht der Welt. Bevor wir die Geburt schildern, werden wir mit Auszügen aus der Schwangerschaft beginnen.

Durch die gesamte Schwangerschaft fühlten wir uns gut beraten und betreut von unserer Hebamme Dorothea. Auch über die wertvollen Informationen von Hebamme Tina im Geburtsvorbereitungskurs sind wir sehr dankbar. Ohne die Hilfe von ihnen wären wir an so manchen Stellen verzweifelt. Warum?

In der 26. Woche wurde bei Anne erstmalig eine Toxoplasmoseerkrankung festgestellt. Zuvor wussten wir noch nicht einmal, was das so richtig ist. Doch durch die ruhige und sachliche Beratung von Dorothea und unzählige Gebete fühlten wir uns sicherer. Anne ließ sich mit Antibiotika behandeln und wandte sich bei allen Unklarheiten der Therapie an Dorothea, die ihr ermutigend zur Seite stand.

Aaron kündigte sich bereits eine Woche vor der Geburt durch tägliche Vorwehen an. Zunächst verunsicherte es Anne ebenso wie der Abgang des Schleimpfropfes am Dienstag zuvor. Doch auch da wusste Dorothea ermutigende und beruhigende Worte. Im Nachhinein ist Anne sehr dankbar für die Vorwehen, da sie so den Tag der Geburt ruhiger angehen konnte und die ersten Schmerzen für sie ja schon „gewohnt“ waren.

Am frühen Morgen des 23.03. war sich Anne zunächst nicht sicher. Sollte nun die Geburt losgehen? Oder überlegt es sich Aaron wieder anders, wie an den vergangenen Tagen? Die ersten Wehen gingen nicht wieder weg und wir sagten Dorothea Bescheid. Sie kam, schrieb CTG und meinte, wir sollen spazieren gehen. So gingen wir eine Runde und sie fuhr wieder nach Hause. Auf dem Weg dachten wir, unser Kind lässt sich doch noch ein paar Tage Zeit. Aber zu Hause beim Treppensteigen, ging es wieder los. Gegen 12:30 Uhr kam Dorothea erneut, gerade als wir mit dem Spielen von einer Runde „Kingdombuilder“ beginnen wollten. Sie spielte mit und währenddessen wurde es Anne unbequem. Dorothea empfahl, dass sie sich hinknien kann und wir spielten trotz ansteigender Schmerzen weiter. Als das Spiel vorbei war, wurden die Wehen heftiger und Dorothea schrieb erneut CTG. Die Wehen wurden weiter kräftiger und wir wechselten ins Bad, wo wir die Geburt geplant hatten. Dann verflog die Zeit schnell. Dorothea unterstützte uns u.a. durch verschiedene Atemtechniken, Positionsempfehlungen, mit  ermutigenden Worten und ihren vielen „unsichtbaren Händen“. Nach einiger Zeit hatte Anne keine Kräfte mehr und so zogen wir wieder ins Schlafzimmer um, wo sie sich erstmal hinlegen und ausruhen konnte. In dieser Zeit wurden die Wehen schwächer, sodass sie neue Kraft bekam. Aaron ging es Gott sei Dank, die ganze Zeit gut. Das konnte uns nur Dorothea durch das Abhören seiner Herztöne verraten und es machte uns Mut. Nach einer Weile wollte Aaron unbedingt raus, drückte und Annes Wehen wurden wieder stärker. Dann zerplatzte auch die Fruchtblase (im Liegen) und Aaron hatte Platz zum rauskommen (im Knien). Adrian durfte dann die Nabelschnur durchtrennen und Aaron gleich an seinen Oberkörper nehmen. Anne erholte sich einige Minuten und dann kam noch die Plazenta heraus. Anschließend kuschelten wir drei uns ins Bett und genossen die ersten Stunden zu dritt. Das Aufräumen von Dorothea um uns herum bekamen wir gar nicht mit. Später staunten wir nur, dass man kaum mehr bemerkte, dass vor wenigen Stunden eine Geburt stattgefunden hatte. Alles war sauber und aufgeräumt…

Wir konnten die Geburt von unserem Sohn Aaron als ein privates und natürliches Familienereignis in gewohnter Umgebung sehr genießen und sind sehr dankbar für die ermutigende Unterstützung und fleißigen Hände von Dorothea.

Wir sind dankbar, dass wir uns weder durch die Angst vor einem Chaos in unserer Mietswohnung noch der Diagnose „Toxoplasmose“ abschrecken lassen haben und Aaron das Geschenk machten, zu Hause das Licht der Welt zu erblicken!

05.05.2014 - Geburtsbericht zum Hebammentag 2014

Zweifachmama und –papa und das Maikätzchen

Am Sonntagnachmittag machten wir einen Spaziergang an der Talsperre, herrlich – dieser Frühling! In einer Woche ist der errechnete Geburtstermin. Ich sage zu meinem Mann: „jeder Schritt wird beschwerlicher, man ist schon froh, wenn es dann irgendwann da ist.“ (Im Gegensatz zu unserer ersten Tochter, da war mir 2 Tage vorm Termin noch nicht „wie Kind kriegen“ ;)

Ich gehe gegen 23 Uhr Schlafen. Um 1.20 Uhr wache ich auf und spüre etwas Nasses, ich denke es ist Fruchtwasser, schau auf meine Hand – Blut – ein handtellergroßer Blutfleck im Bett – ich bekomme einen riesigen Schreck. Mein Mann liegt neben mir, ich sage: „Hilfe, das ist ja Blut, da müssen wir ja sofort ins Krankenhaus – ruf die Dorothea an!“ Die arme Dorothea aus dem Schlaf gerissen, Gott sei Dank ist sie gleich dran: „Dorothea, ich blute!“, sie  mit ihrer ruhigen Art: „Was macht Dein Baby!?“ „ich weiß nicht, ich glaub es bewegt sich, ich weiß nicht!“ (war ja auch gerade erwacht). Dorothea: „Soll ich mal vorbeikommen?“ „ja, bitte!“  (ich wusste von einer Bekannten, dass sie das auch hatte).  Dorothea kommt vorbei, schreibt CTG, alles i. O. Sie untersucht mich „das kommt vom Muttermund, ein Äderchen geplatzt, wie beim Nasenbluten“. Bin beruhigt. Sie will nach ihren Terminen nachmittags zwischen vier und halb fünf wieder vorbei schauen.

Wir gehen wieder schlafen. Mein Mann kann schlafen, ich etwas. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch keine Wehen, merke aber, da tut sich was. Und dann zieht es immer mal, da wache ich auf. Unsere große Tochter (3 J.+ 8 Mon.) kommt zu mir ins Bett, ich kann nochmal die Zweisamkeit mir ihr genießen, es ist wie ein wenig Abschied nehmen, bald muss sie mich ja „Teilen“.. Wie gut, dass wir Dorothea als Beleghebamme haben, sonst wären wir jetzt bereits im Krankenhaus, hätten die Omi wecken müssen wegen Sara..

Am Morgen frühstücke ich mit meiner Tochter und das zieht es schon immer mal. Im Laufe des vormittags  geht es ganz schön voran. Gegen Mittag, ich denk jetzt ruf ich Dorothea bald mal an, kommt sie mir zuvor und erkundigt sich nach meinen Blutungen. Sage ihr, dass ich ständig Wehen habe. Sie hat noch einen Termin, eine halbe bis dreiviertel Stunde, dann kommt sie vorbei. Schreibt CTG, wieder alles prima, will mir eine Massage machen, untersucht mich und meint: „ich denk, wir fahren jetzt mal in die Klinik“. Habe mir vorher immer eingebildet, da kann ich ja noch Auto fahren, oh nein, das wäre wohl nicht mehr möglich gewesen. Habe ständig Wehen, beim Auto aussteigen, vor dem Klinikeingang – die Sonne scheint so herrlich – bleibe stehen und halte mein Gesicht nochmal in die Sonne – so viel Zeit muss sein – vor dem Kreissaal, Ankunft gegen 13.15 Uhr.

Im Mai entbinden so viele, dachte schon auweia, komm da an und alles ist belegt, jemand schreit herum. Wir kommen an, alles leer, kann mir den Kreissaal aussuchen… Irgendwie lassen die Wehen etwas nach. Nach etwa drei Stunden, meint Dorothea: entweder etwas Wehenmittel oder die Fruchtblase öffnen. Die Ärztin untersucht mich „das meiste haben sie geschafft, höchstens noch eine halbe Stunde!“ ich: „wirklich?“ Sie öffnet die Fruchtblase und dann geht’s richtig ab, nach 10 bis 15 Minuten ist es geschafft und wir halten unsere kleine Anna im Arm. ANNA: „Gott war gnädig“ – ja, Gott war gnädig, dass er uns mit 41 Jahren nochmal ein kleines gesundes Mädchen geschenkt hat!

Schon zwei Tage bevor wir die Klinik verlassen, denke ich: da scheint bestimmt die Sonne (in diesen Tagen ist das Wetter sehr wechselhaft) und als wir am Freitag die Klinik verlassen scheint tatsächlich die Sonne – muss gleich weinen. Meine Tochter fragt: „Mama, warum weinst du?“ ich sage zu ihr: „vor Freude“…

Denke vorher, wie soll das alles werden?! Als wir nach Hause kommen denk ich, es ist alles neu, aber irgendwie auch so vertraut, als wenn es schon immer so war und viel schöner, wie mit nur einem Kind – wie schön, dass die ZWEI sich jetzt haben! Unserer Sara erzähle ich, dass mein Mama-Herz gewachsen ist und darin nun zwei Wohnungen sind und ich alle beide ganz sehr lieb habe.

Liebe Dorothea, wir danken Dir, dass Du uns bei dem Highlight unseres Lebens begleitet hast! Du hast einfach für jede Situation die passenden Worte parat! Ist es nicht ein Wunder – so klein und alles fertig, so perfekt! Und wir danken Gott, dass er uns dieses Wunder noch einmal erleben lässt!

marcokatrinsaraanna

29.03.2014 - Geburtsbericht

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Geburt von Johannes am 26.03.2014

Geburtsort: Aschberg (Klingenthal)
Sehr gerne berichten wir von der Geburt unseres 4. Kindes am 26.03.2014 bei uns zu Hause:
Kristin ist durch sehr schnelle und unkomplizierte Geburten gesegnet. Bei unseren ersten drei Kindern erreichten wir den Kreißsaal immer erst in letzter Minute und waren entsprechend wenig entspannt.
Um diesen Anreise-Stress zu vermeiden, haben wir uns für eine Hausgeburt entschieden. Dass daraus ein tiefgreifendes, wunderbares Erlebnis wurde, verdanken wir vielen treuen Betern und Gottes Fügung.
Dorothea hat uns während der Geburtsvorbereitung gründlich und umfassend über die jeweligen Vorteile von Haus- und Klinikgeburt informiert.
=> Für uns war klar, wenn es medizinisch geht, bleiben wir daheim.
Johannes meldete sich in der Nacht, 8 Tage vor dem errechneten Termin, um 02:30 Uhr; 02:45 informierten wir das Hebammen-Team; 03:00 war Sophia da – Gratulation.
Um 3:30 Uhr kam unser Sohn in vertrauter Umgebung extrem sanft und entspannt zur Welt: Die Mutter konnte ihn gleich in die Arme schließen, behalten, ins eigene Bett einkuscheln und das Stillen genießen. Anders als in der Klink, wurde alles medizinisch notwendige unauffällig nebenbei erledigt – das haben wir so leider noch nie erleben können.
Für die grösseren Geschwister gab es am nächsten Morgen eine besondere Überraschung im Elternschlafzimmer – und eben nicht im Krankenhaus. Wir konnten unsere Gratulanten zu Hause in vertrauter Umgebung empfangen und mussten unserem Baby auch noch keine Autofahrt zumuten.
Wir sind sehr dankbar, dass wir die Geburt als Ehepaar so genießen konnten. Die Betreuung durch Dorothea uns Sophia während der Schwangerschaft und Geburt, sowie durch Sophia im Wochenbett empfinden wir als Privileg und Bereicherung.
Vielen Dank an Euch und weiterhin Gottes Beistand für Eure WERTvolle Arbeit!
Es ist unverständlich, dass diese natürliche Form der Geburtsunterstützung durch Kündigung von Versicherungen wegrationalisiert werden soll. Welche Statistik bewertet den Stress für Mutter und Kind in dieser einmaligen Situation bei Klinik- und Hausgeburt?
Herzlichst
Eure Familie Arne und Kristin Götzel

04.11.2013 - Geburt Lilly Marie

Wir sind die Familie Leistner, Mama Anja, Papa Andreas, Emely, Sarah und unser Baby Lilly aus Klingenthal. Das liegt im Vogtland und etwa 60 kurvenreiche und bergige Kilometer von Crottendorf entfernt. Natürlich hatten wir anfangs nie an eine Geburt im Geburtshaus gedacht, geschweige denn eine ambulante Geburt, da wir schon 2 kleine Mädels haben (Emely 4 Jahre und Sarah 2 Jahre)und davon ausgingen, dass die Ruhe im Krankenhaus wohl das Beste für Mama Anja und das neue Baby seien. Doch wir hatten bei den letzten beiden Geburten (1. Geburt war ein sekundärer Kaiserschnitt) keine guten Erinnerungen und Erlebnisse. Wir hatten diesmal den sehnlichsten Wunsch, dass Mama Anja wirklich bei der Geburt Hilfe bekommt und der Papa nicht wieder allein ist mit einer „verzweifelten Frau“. Durch eine Freundin lernte ich Dorothea Lohr aus Rodewisch kennen und ging trotz 3.Kind nochmals zum Geburtsvorbereitungskurs nach Falkenstein. So nahm der Gedanke Geburtshaus und der Wunsch nach einer natürlichen-streßfreien Geburt, wo die Entbindende sich nicht auf die Hebamme einstellen muss, sondern die Hebamme die Entbindende unterstützt, Gestalt an. Nachdem wir zum Infovormittag den Weg nach Crottendorf erkundet hatten, waren die 60km auch gar nicht mehr so weit und so legten wir alles in Gottes Hand und hatten eine richtige Vorfreude im Herzen vielleicht in Crottendorf entbinden zu können.

Schon bei der letzten Geburt raubten Anja heftige Vorwehen den Schlaf und jegliche Kraft für die eigentliche Geburt. Insgesamt 3 Nächte hatte ich damals Wehen bevor Sarah dann nach der 4. Nacht geboren wurde. Diesmal hoffte ich die Geburt würde gleich losgehen. Doch leider hatte ich diesmal wieder 3 Nächte Vorwehen. Jedoch beteten in dieser Zeit die Hebammen aus dem Gurtshaus für mich allen voran Dorothea. Ich fand tagsüber innerlich immer wieder Ruhe so dass am Abend des 3.Oktober, als die Wehen stärker wurden hochmotiviert war endlich eine normale Geburt erleben zu dürfen. Bei meiner 2. Tochter wurde ich schon vor der Geburt total entmutigt da die Hebammen im Krankenhaus ständig den Muttermund prüften und sich trotz nächtelangen Vorwehen scheinbar nichts tat. Doch diesmal durfte ich mitbestimmen wie oft und wann untersucht wurde. So fuhren wir am 3.Oktober ca. 22:00 Uhr Richtung Crottendorf. Im Auto hörten Andreas und ich Lobpreislieder und ich konnte so wunderbar die Wehen veratmen und gleichzeitig entspannen-ich wünschte mir fast, die Fahrt würde noch länger dauern. In Crottendorf angekommen empfing uns Kerzenschein, Duftöl, eine ruhige Atmosphäre und eine warmherzige Tamar. Es war, wie wenn wir ein Fest feiern wollten. Ich hatte lange Wehenpausen, so dass Andreas schon befürchtete, dass es wohl wieder nur eine Nacht mit Vorwehen ohne Erlösung sein würde. Doch Dorothea hatte eine Engelsgeduld. Auch Aline unterstütze uns zwischenzeitlich ganz herzlich. nach einiger Zeit auf dem Pezziball stieg ich dann in die Wanne. Bei jeder Wehe massierten mir Dorothea und Andreas die Lendenwirbelsäule. Sie trugen mich regelrecht durch jede Wehe hindurch-ein unglaubliches Gefühl, das nicht allein durchstehen zu müssen. Nach einigen Stunden ( wir hatten bewusst nicht auf die Uhr geschaut, um uns unter Druck zu setzten) erlaubte ich Dorothea zu untersuchen und der Muttermund war komplett geöffnet-das war für mich eine unglaubliche Botschaft, denn bei den letzten Geburten öffnete sich mein Muttermund leider nicht von selbst. Es dauerte dann zwar immer noch ca. 2 Stunden bis die kleine Lilly in meinen Händen lag, aber die ganze Austreibungsphase über wurde ich umsorgt, es wurde gebetet und ich hatte in keiner Geburtsphase das Gefühl, das ich es nicht schaffen könnte-ein großer Sieg für mich. Lilly bestimmte das Tempo am Ende und ich konnte sie im „Stehen“ gebären-unglaublich aber wahr. Nach 4 schlaflosen Nächten schenkte mir Gott noch soviel Kraft und den Hebammen soviel Geduld und Liebe das ich dieses unglaubliche Erlebnis zusammen mit meinen lieben Mann schaffte. Dann hatten wir unendlich viel Zeit zu dritt….. Andreas durchschnitt selbst die Nabelschnur und die Kleine wollte auch gleich an Mamas Brust. Nach den letzten beiden Geburten hatte ich enorme Kreislaufprobleme und hätte danach nie Duschen oder geschweige denn heim fahren können. Doch diesmal reichte mir Dorothea die ganze Nacht über ständig Getränke-ich musste nicht mal darum bitten. Deshalb war das Duschen und die Heimfahrt auch kein Problem. Lilly wurde 8:08 geboren und wir erreichten Klingenthal wohlbehütet ca. 13:00 Uhr. Wir haben es nicht bereut von Anfang an zu fünft zu versuchen, den Alltag zu meistern. Ganz im Gegenteil, ich habe den Eindruck, dass das Stillen diesmal viel unproblematischer verläuft als im Krankenhaus und auch Lilly froh ist, dass sie gleich in ihrer gewohnten Umgebung ist. Der Papa sorgt rührend für die großen Mädels und ich darf mich im Wochenbett so richtig ausruhen und verwöhnen lassen. Uns Dank gilt vor allem Gott, dass er den Hebammen ein Herz voller Liebe, Aufopferung und Fürbitte gegeben hat. Wir wünschen euch, dass Gott euch auch weiterhin alles schenkt, was ihr für euren Dienst für das Leben braucht.

Shalom

04.11.2013 - Geburt Josefine

Unser kleines Krümel lag schon fast die gesamte Schwangerschaft über mit dem Pops nach unten und machte auch jetzt, als es dem Ende zu ging, keine Anstalten sich noch zu drehen. In der Klinik, in der ich entbinden wollte, gab man mir aufgrund der Tatsachen gleich einen Kaiserschnitttermin. Das bereitete mit allerdings etwas Kopfzerbrechen, da ich keinen Kaiserschnitt wollte. Ich stellte mich daraufhin noch in Rodewisch im Krankenhaus vor. Dort beruhigte man uns und erklärte uns, dass unser Kind auch auf natürlichem Wege zur Welt kommen darf. Also stand für uns fest, dass wir zur Entbindung nach Rodewisch fahren wollten. Ich hatte auch noch das Glück von Dorothea begleitet werden zu dürfen.

Es war eine Woche vor dem errechneten Entbindungstermin. An diesem Tag war irgendwas anders. Ich hatte das Gefühl heute meine Krankenhaustasche fertig packen zu müssen, was ich dann auch tat. Und als wir abends mit Freunden zum Essen ausgingen, habe ich aus meinem Bauchgefühl heraus die Tasche bewusst ins Auto gestellt, für den Fall es geht unterwegs los. Meine Freundin hat auch noch geschmunzelt als ich ihr das erzählte. Der Abend war vorbei und wir waren auch schon wieder zuhause (ca. Mitternacht), als ich merkte, dass ich ein wenig Fruchtwasser verlor. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ganz entspannt. Jetzt ergriff mich kurzzeitig die Panik, da ich nicht wusste, was auf mich zukam, obwohl das schon mein 2. Kind ist.

Ich rief meine Hebamme an, und sie beruhigte mich erstmal. Da ich aber zuhause sicher kein Auge zugetan hätte (auch aus dem Grund, weil man mir sagte, bei Blasensprung sofort in die Klinik zu fahren), fuhren wir in die Klinik. Dort waren wir beide wieder relativ entspannt, weil doch immer jemand da ist, der einem sofort helfen kann. Schließlich waren es bei dieser Geburt andere Umstände (Beckenendlage). Es war auch alles in Ordnung (CTG, Muttermund noch geschlossen), aber es sollte noch lange nicht losgehen. Ich bezog mein Zimmer und versuchte den Rest der Nacht zu schlafen.

Auch die nächsten 2 Tage passierte nix mehr. Ich sollte aber besser zur Kontrolle noch da bleiben. Am 3. Tag war ich schon sehr früh wach. Um die Zeit zu überbrücken las ich ein bisschen. Plötzlich spürte ich wie in meinem Bauch etwas platzte, und dann lief auch schon Fruchtwasser aus. Nun sollte es also losgehen. Einerseits war ich froh, ich war ja schließlich schon ganz gespannt, mit wem ich es die 10 Monate im Bauch zu tun hatte. Andererseits, was kommt jetzt auf mich zu?

Von da an dauerte es jedenfalls noch bis Mittag, bevor irgendetwas passierte. Also warteten wir. Gegen 12 Uhr setzten langsam die Wehen ein. Ich spazierte viel herum, weil es mir so besser ging und ich die Wehen unter der Bewegung nicht so stark empfand. 13 Uhr hat Dorothea noch mal CTG geschrieben, da die Wehen schon etwas an Stärke zunahmen. Wir gingen hinterher wieder in Ruhe aufs Zimmer. Dort allerdings setzten die Wehen plötzlich so heftig ein, dass wir auf dem Absatz kehrt machten und wieder in den Kreißsaal zurückkehrten. Ich hatte wirklich keine Erinnerung mehr daran, wie heftig die Wehenschmerzen bzw. der Druck nach unten sein können. Mir kamen die Tränen, und ich wollte einfach nur, dass es aufhörte. Ich fragte mich auf was ich mich da nur eingelassen habe. Doch Dorothea sprach mir immer wieder Mut zu. Und das half mir sehr. Einige Wehen später merkte ich wie ein kleiner Fuß aus mir rausrutschte. Dorothea schickte meinen Freund los, die Ärztin zu holen, somit hatte er auch eine Aufgabe. Die Ärztin untersuchte den Muttermund und meinte ganz ruhig `wir entbinden jetzt`. In diesem Moment war ich kurzzeitig erleichtert, dann würde es nicht mehr lange dauern, denn lange wollte ich diese Schmerzen nicht mehr ertragen. Ich hatte die ganze Zeit meine Augen geschlossen und sah nicht was um mich rum geschah, ich hörte nur. Nach 1-2mal Pressen war der kleine Körper schon da. Als die Ärztin dann die Betäubung in den Damm setzte und meinte es gäbe mal einen kurzen Piks, musste ich fast schon lachen, denn das war nun wirklich ein Kinkerlitzchen. Als der Kopf kam schrie ich allen Schmerz aus mir raus, anders hätte ich es nicht ausgehalten. Ich hatte das Gefühl gleich ohnmächtig zu werden vor Schmerz, unbeschreiblich und auch jetzt nach 6 Wochen nicht mehr nachvollziehbar. Dann war sie da unsere kleine Maus, 15 Uhr. Ich konnte es noch gar nicht richtig glauben. Auch als sie auf meinem Bauch lag, konnte ich es gar nicht sofort genießen, da ich versuchte dass zu verarbeiten was gerade geschehen war. Ich gelangte wirklich an meine Grenze und sagte mir immer wieder, noch mal möchte ich das nicht durchmachen. Wobei ich jetzt 6 Wochen später meine Meinung schon wieder geändert habe, und mir durchaus vorstellen könnte noch ein 3. Kindlein zu bekommen.

Ich bin trotz allem froh, dass ich meine Josefine trotz Beckenendlage auf normalem Wege entbinden konnte und jetzt keine hässliche Kaiserschnittnarbe habe, die mir vielleicht große Probleme bereiten würde. Und ich würde es jederzeit wieder genauso machen.

Außerdem bin ich froh Dorothea an meiner Seite gehabt zu haben, die uns super unterstützt hat. Vielen vielen Dank.

04.11.2013 - Geburt Anna

Es war Donnerstag. Morgen in einer Woche sollte das Kind kommen. Bisher hatte ich wenig Probleme währen der Schwangerschaft, höchstens mal eine kleine Blasenentzündung und schlafen konnte ich mit dem dicken Bauch auch noch ganz gut, wenn nicht mein erster Sohn (4 Jahre) mich nachts immer mal wecken würde. Nun wollte ich die letzte Woche noch genießen und mich ein bisschen ausruhen und auf die Geburt vorbereiten.

Der Donnerstag war chaotisch, früh war ich noch mal auf Arbeit, dann hatte ich einen Arzttermin (alles normal, Wehen waren noch keine zu sehen), anschließend bin ich zum schwimmen in die Schwimmhalle (irgendwie muss man sich ja fit halten). Danach hab ich den Großen vom Kindergarten abgeholt und wir sind mit dem Kind meiner Freundin zu einer Faschingsfeier für die Kleinen. Dort haben wir getanzt und Spiele gemacht. Abends ging es noch zu meinen Eltern, den Geburtstag meines Bruders feiern. Irgendwie hab ich mich da schon ganz schön fertig gefühlt und wäre lieber ins Bett gefallen. Übernachtet haben wir bei meinen Eltern. Nachts hat der Große wieder schlecht geträumt und nach mir gerufen, ich hab ihn auf den Topf gesetzt und mich daneben gehockt, da kam auf einmal etwas Rotes unten raus. Ich bin erschrocken, ich wollte doch noch ausruhen und war noch gar nicht darauf vorbereitet. Da ich noch keine Wehen spürte, rief ich Dorothea an. Sie beruhigte mich. Wir verabredeten uns früh im Krankenhaus. Ich versuchte zu schlafen, war aber noch viel zu aufgeregt. Trotzdem tat die Zeit mir gut, um mich auf die Geburt einzustellen. Gegen 5.00 Uhr kamen dann auch leichte Wehen.

Den Großen konnten wir gleich bei der Oma lassen, mein Freund und ich aßen noch eine Kleinigkeit und dann fuhren wir nach Hause die Tasche holen und dann gleich ins Krankenhaus. Gemeinsam mit Dorothea kamen wir gegen 8.00 Uhr an.

Im Krankenhaus wurden erst einmal die Wehen und der Herzschlag unseres Kindes gemessen. Es war alles okay. Die Wehen waren noch nicht so stark. Dorothea füllte mit uns die Unterlagen aus und riet uns ein bisschen umherzulaufen und Treppen zu steigen. Vorher wurde noch ein Einlauf gemacht.

Mein Freund führte mich im Krankenhaus umher. Er frühstückte noch einmal ordentlich in der Cafeteria. Beim Treppensteigen ging es dann richtig los. Bisher war der Muttermund noch nicht weit geöffnet. Plötzlich aber war er gleich ein paar Zentimeter weit aufgegangen (~10.30 Uhr). Das spürte ich auch, ich wollte mich gar nicht mehr bewegen, habe gedacht, dass ich es nicht mehr aushalte.

Das Baby hatte immer noch sehr gute Herztöne, was mich beruhigte. Dorothea war dabei eine gute Stütze, sie beruhigte uns und riet uns was wir machen sollten. Dann hatte sich der Kopf des Babys Richtung Ausgang bewegt und der Arzt wurde geholt (~12.30 Uhr). Es sollte nun bald soweit sein. Mein Freund war immer hinter mir und stärkte mir den Rücken. Der Kopf des Babys war jetzt im Geburtskanal und dort ging es erstmal nicht mehr weiter. Ich presste, aber es bewegte sich nicht. Es fühlte sich an, wie wenn alles zerreißt und trotzdem soll man pressen. Die Ärztin riet mir dann zu einer anderen Stellung und als ich mich dazu durchgerungen hatte, ging es besser. Auf einmal war der Kopf draußen. Dorothea hielt ihn und mit der nächsten Wehe kam das ganze Baby heraus.

Ich war glücklich. Es war ein richtig süßes Ding mit vielen dunklen Haaren. Dorothea gab mir den kleinen Schreihals. Erst nach einiger Zeit beruhigte er sich und wollte auch einmal an der Brust zuppeln. Das war ein wunderbarer Moment. Ein kleines Wunder war geschehen.

Mein Freund ging dann mit Dorothea das Baby waschen und wiegen. Es war für uns Beide ein tolles Ereignis, was wir gemeinsam durchgestanden haben. Dorothea hat uns dabei sehr geholfen, da sie für uns jederzeit da und erreichbar war. Vielen Dank noch mal!!!

23.06.2013 - Geburt von Helene am 5. Juni 2012

Erstens kommt es anders,

Zweitens als Eltern denken,

Und drittens irgendwann von ganz allein!

Ja so war es wirklich. Nach einer guten Schwangerschaft, die mir das Arbeiten bis zur 35. SSW möglich machte (und auch danach hätte ich vielleicht noch arbeiten können/wollen) sollte unser Kind im Geburtshaus Annaberg / Erzg. geboren werden. Eigentlich stand dem nichts im Wege, denn die Schwangerschaft verlief glatt und unser Kind lag in Schädellage.

Nunja, nach dem schönen Abschied mit Euch allen im Müttertreff, lies ich es langsam ruhiger angehen. So allmählich lagerte ich in den gesamten Beinen immer mehr Wasser ein. So ein paar Wassereinlagerungen gegen Ende der Schwangerschaft gehören ja dazu aber bei mir wurde es echt extrem, das es teilweise schmerzte. Alles andere war aber gut, dem Kind ging es prächtig und ich hatte sonst auch nichts auszustehen. 2x in der Woche ging in dann in die Physiotherapie zur Lymphdrainage, ja das half aber eben nur bedingt.

In der Pfingstwoche nahm dann das nicht so Schöne seinen Lauf, mein Blutdruck stieg ins Unermessliche und ich schied sehr viel Eiweiß über den Urin aus.

Dorothea überwachte alles ganz genau bei mir. Und nun war auch leider klar das die Geburt im Geburtshaus passé war. Gut, damit konnte ich mich auch noch arrangieren, hatte ja Dorothea als Beleghebamme in Obergöltzsch.

Am Donnerstag vor Pfingsten gefielen uns allerdings alle Werte nicht mehr so besonders, das wir entschieden, mich in der Klinik vorzustellen. Und da lag ich dann eine geschlagene Woche, die ganzen Feiertage, bei dem super Wetter. Zum Glück hatte ich immer Besuch von der Familie und von Dorothea die mich alle samt etwas aufmunterten. Denn ich lag nun da, bekam ständig Blut abgenommen und alles andere wie CTG, Ultraschall etc. Und dann hieß es nur abwarten bis sich unser Kind von selbst auf den Weg macht. Aber das tat es nicht. Wir versuchten unser Bestes mit Nelkenöl und Bauchmassagen – aber warum soll ich vor dem Termin kommen dachte sich wohl unser Kind! Mittwoch nach Pfingsten wurde die Geburt eingeleitet und wieder tat sich nix…

Als am Tag darauf die Einleitung wiederholt werden sollte obwohl sich am Muttermund nichts getan hatte, lies ich mich auf eigene Verantwortung entlassen. Denn ich wußte, das auch diese Einleitung nichts bringen wird und hatte ein ungutes Gefühl dabei. Unserem Kind ging es nach Aussagen der Ärzte und meinem Empfinden gut, mein Blutdruck war zwar hoch aber hatte sich nicht verschlechtert und auch meine Blutuntersuchungen hielten sich mäßig konstant.

Ich konnte unter so einem Druck einfach keine Wehen produzieren und scheinbar wollte unser Kind auch nicht, bis zum Termin waren es außerdem noch 2 Tage.

Also war ich von Donnerstag übers Wochenende nochmal zu Hause. Montagfrüh (4.6.) sprang die Fruchtblase, endlich dachte ich mir, so kann ich mich doch einer Einleitung entziehen. Naja das Fruchtwasser war etwas grünlich, also konnten wir auch nicht ewig daheim bleiben. Dorothea kam 2x zum CTG und dann machten wir uns gegen 10.30 Uhr auf in die Klinik. Leichte Wehen hatte ich schon unmittelbar nach dem Blasensprung.

Nun nahm die Geburt seinen Lauf oder eben auch nicht… Denn Stunde um Stunde verging und immer wieder war der Untersuchungsbefund der gleiche. Am Muttermund tat sich einfach nichts trotz Baden, Laufen, Treppen steigen, Bauchmassage usw. es wollte nicht bzw. nur minimal vorwärts gehen. Am Dienstagfrüh (5.6.) entschied Dorothea dann, mich an eine Kreißsaalhebamme abzugeben, da sie schon über 24h mit mir im „Dienst“ war. Es war erstaunlich was sie leistete, denn eigentlich war ja die Geburt mit mir nicht geplant, da ich ja ins Geburtshaus wollte. Und dann machte sie solche Strapazen mit mir durch… Sie hatte sich die Auszeit echt verdient.

Naja, es ging erstmal weiterso mit Laufen, ausruhen, … bis ich dann gegen 10 Uhr mit dem Wehentropf Vorlieb nehmen musste aber das war mir inzwischen egal. Ich wusste die Wehen müssen mehr werden und nach so vielen Stunden in denen dies nicht von selbst geschah, konnte es nur so gehen. Und alles was ich vermeiden wollte, war ein Kaiserschnitt, vor dem ich aber fast stand, wenn mich meine Hebammenkolleginnen nicht so beschützt hätten.

Mit dem Tropf gings dann richtig zur Sache und die letzten Stunden vergingen wie im Flug. Allerdings waren die Wehen und der Druck schon enorm. Einfach ein unbeschreibliches Gefühl dieser Wehenschmerz und wie sich das Kind so durch das Becken dreht.

13.40 Uhr war sie dann da unsere HELENE. Wir waren einfach nur glücklich und ich erschöpft zu gleich. Da wir nicht wussten was es wird, war die Freude und Überraschung umso größer, dass es ein Mädchen ist, weil die Mehrheit immer einen Jungen vermutete. Ich auch…

HELENE wog zur Geburt 4200g und ist 54 cm groß. Über das Gewicht waren alle erstaunt, wo hat sie sich nur in meinem Bauch versteckt???

Auf Grund der anstrengenden und langen Geburt bin ich dann auch bis zum 8.6. in der Klinik geblieben. Aber es ging uns gut dort.

Wer jetzt vielleicht denkt, was für eine Geburt?! Da kann ich nur sagen, es war lang und anstrengend aber ich bin so dankbar, das ich mein Kind auf normalen Wege zur Welt bringen konnte. Das ich lieber wieder so eine Geburt in Kauf nehmen würde als einen Kaiserschnitt.

Wenn es auch eine sehr klinische und medizinische Geburt war (wie ich es eigentlich nicht wollte), so hab ich trotzdem auch für meinen Beruf viel Wertvolles mitnehmen können und kann eine Klinikgeburt an sich nochmal von anderer Seite beleuchten.

Ich bin dankbar, allen die uns zur Seite standen und die in diesen Stunden für uns gebetet haben, das unsere Helene normal geboren werden durfte und ich die nötigen Kräfte dafür hatte.

Besonders wertvoll war es für mich meinen Partner an der Seite zu haben, der auch die vielen Stunden durchhielt. Es tut einfach gut die geliebte Person bei einem zu haben und Unterstützung und Liebe zu erfahren, das gibt einem Kraft auch wenn die Untersuchungsbefunde manchmal niederschmetternd sind.

Nun ist Helene über eine Woche alt und wir haben uns prächtig zu Hause eingelebt. Sie ist ganz lieb und das Stillen klappt auch sehr gut, so wiegt sie schon 4400g.

Eure Tina & Familie :)

31.05.2013 - Wir suchen Ihre Geburtsberichte

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